Timothée Chalamet wird für seine Rolle für den Oscar gehandelt (Archivbild)., © Soeren Stache/dpa
Timothée Chalamet wird für seine Rolle für den Oscar gehandelt (Archivbild). Soeren Stache/dpa, dpa
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Die Kinostarts der Woche

27.02.2025

Das für acht Oscars nominierte Drama «Like A Complete Unknown» erzählt von der beginnenden Karriere Dylans in den frühen 60er Jahren. Als 19-Jähriger zieht er nach New York und wird dort relativ schnell zum Superstar der Folk-Szene. Er bringt bahnbrechende Alben heraus, hadert mit seinem plötzlichen Ruhm, betrügt seine Freundin mit Sängerin Joan Baez und ignoriert alte Freunde wie den Folkmusiker Pete Seeger (Edward Norton), der ihm einst zum Erfolg verhalf.

Der Film motiviert dazu, sich intensiv mit Dylans Werk und Leben auseinanderzusetzen. Abgesehen von vielen Ohrwürmern bleibt Timothée Chalamet mit der vielleicht besten Leistung seiner Karriere im Gedächtnis.

(Like a Complete Unknown, USA 2024, 142 Min., FSK ab 6 Jahren, von James Mangold, mit Timothée Chalamet, Edward Norton, Elle Fanning, Monica Barbaro)

Die lustige Witwe: «Bridget Jones: Verrückt nach ihm»

Nach neun Jahren kehrt Renée Zellweger als Bridget Jones auf die Leinwand zurück – und ihr Leben hat sich dramatisch verändert. Als alleinerziehende Mutter von zwei Kindern trauert sie um ihren verstorbenen Ehemann Mark (Colin Firth). Auf Drängen ihrer Freunde wagt sie sich ans Online-Dating und kehrt auch ins Berufsleben zurück.

Dabei trifft sie auf den jungen Parkranger Roxster (Leo Woodall) und den charmanten Lehrer Mr. Wallaker (Chiwetel Ejiofor). Wie gewohnt stolpert Bridget von einer skurrilen Situation in die nächste. Doch im Mittelpunkt der Story stehen Verlust, Neuanfang und die Suche nach Lebensfreude. Neben der zweifachen Oscar-Gewinnerin Zellweger glänzen Emma Thompson und ganz besonders Hugh Grant in ihren bekannten Nebenrollen.

(Bridget Jones 4: Verrückt nach ihm, UK 2025, 124 Min., FSK 6, von Michael Morris, mit Renée Zellweger, Hugh Grant, Chiwetel Ejiofor, Leo Woodall, Emma Thompson, Colin Firth)

Für drei Oscars nominiert: «Sing Sing» mit Colman Domingo

Für seine Rolle im Drama «Sing Sing» ist Colman Domingo für den Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert. Chancen hat das Drama auch in den Kategorien Musik und Drehbuch. Regisseur Greg Kwedars erzählt die Geschichte einer Häftlingstheatergruppe. Viele Figuren in dem Drama sind an reale Personen angelehnt, einige werden von ehemaligen Häftlingen verkörpert.

(Sing Sing, USA 2023, 107 Min., FSK ab 12 Jahren, von Greg Kwedar, mit Colman Domingo, Clarence Maclin, Sean San Jose Blackman)

Magie der Natur in «Ein Mädchen namens Willow»

Wenn ein Wald abgeholzt wird, gehen mehr als ein paar Bäume verloren. Es verschwindet auch ein Ort voller Geheimnisse und magischer Kräfte der Natur. So wie im Film «Ein Mädchen namens Willow». Der Streifen nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Sabine Bohlmann erzählt kindgerecht, spannend und humorvoll von vier Mädchen, die alle von Hexen abstammen. Gemeinsam setzen Willow, Gretchen, Lotti und Valentina alles daran, um mit Hilfe der vier Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft ihren geliebten Wald mit uralten Bäumen zu retten.

(Ein Mädchen namens Willow, Deutschland 2025, 99 Min., FSK ab 0, von Mike Marzuk, mit Ava Petsch, Max Giermann, Golo Euler und Sibylle Canonica)

© dpa-infocom, dpa:250227-930-388332/1